Die Eastern Caribbean Central Bank hat die aktuelle Phase der karibischen Branche für Staatsbürgerschaft durch Investition als eine „Ära des Alles oder Nichts“ beschrieben.
Avril Blanchett, Beraterin für Investitionsmigration bei Immigrant Invest, kommentierte diese Einschätzung.
Wachsende wirtschaftliche Abhängigkeit von CBI-Programmen
Laut der Eastern Caribbean Central Bank (ECCB) haben Mittel aus der Staatsbürgerschaft durch Investition dazu beigetragen, Großprojekte in der gesamten Karibik zu finanzieren. Dazu gehören der internationale Flughafen von Dominica sowie Tourismus- und Hospitality-Projekte in St. Kitts und Nevis[1] Quelle: ECCU CBI make-or-break era, Eastern Caribbean Central Bank.
Die ECCB schätzt für das Jahr 2025:
- Einnahmen aus CBI machten 4,3% des BIP der ECCU aus;
- Erlöse aus der Staatsbürgerschaft durch Investition lieferten 14,5% aller Regierungseinnahmen;
- durch Investitionen finanzierte Projekte halfen dabei, Arbeitsplätze im Baugewerbe, Tourismus, Gastgewerbe und Immobilienbereich zu schaffen.
Diese Einnahmen wurden während der COVID‑19-Pandemie besonders wichtig, als die Tourismuseinnahmen drastisch einbrachen. Für mehrere Regierungen halfen die CBI-Gelder dabei, die öffentlichen Dienste aufrechtzuerhalten.
Die karibische Staatsbürgerschaft durch Investition bleibt einer der weltweit größten Märkte für Investitionsmigration. Für Antigua und Barbuda, Dominica, Grenada, St. Kitts und Nevis sowie St. Lucia sind diese Programme nicht nur ein Mittel, um ausländische Investoren anzuziehen. Sie sind auch eine wichtige Finanzquelle für die Entwicklung, insbesondere wenn die Wirtschaft unter Druck steht.

Regionale Aufsichtsbehörde rückt näher an den Start
Ein zentrales Thema der ECCB-Publikation ist die Schaffung eines regionalen Aufsichtsrahmens für karibische Staatsbürgerschaft durch Investition Programme[1] Quelle: ECCU CBI make-or-break era, Eastern Caribbean Central Bank.
Antigua und Barbuda, Dominica, Grenada, St. Kitts und Nevis sowie St. Lucia arbeiten derzeit an der Einrichtung der Eastern Caribbean Citizenship by Investment Regulatory Authority (ECCIRA). Von der künftigen Aufsichtsbehörde wird erwartet, dass sie:
- gemeinsame Standards für die Due‑Diligence‑Prüfung einführt;
- lizenzierte Agenten und Entwickler beaufsichtigt;
- die regulatorische Arbitrage zwischen den Programmen verringert;
- die Transparenz- und Compliance-Anforderungen stärkt;
- die Zusammenarbeit mit internationalen Partnern verbessert.
Die ECCB hat zuvor erklärt, dass harmonisierte Regeln dazu beitragen würden, unfairen Wettbewerb unter den karibischen Programmen zu minimieren und gleichzeitig die Glaubwürdigkeit gegenüber ausländischen Regierungen zu erhöhen.
ECCB fordert eine umfassendere Vision für Investitionsmigration
Über die Regulierung hinaus argumentiert die ECCB, dass sich Staatsbürgerschaft durch Investition Programme über ihre traditionelle Rolle als Quelle für Regierungseinnahmen hinaus entwickeln sollten[1] Quelle: ECCU CBI make-or-break era, Eastern Caribbean Central Bank.
Zukünftige Programme sollten einen größeren Schwerpunkt darauf legen, Unternehmer, Geschäftsinhaber, hochqualifizierte Fachkräfte und Mitglieder der karibischen Diaspora anzuziehen, die zum langfristigen Wirtschaftswachstum beitragen können.

Avril Blanchette,
Berater für Investitionsmigration
Der Internationale Währungsfonds (IWF) stellte in seinem Bericht für 2025 fest, dass CBI-Programme für die Ostkaribik weiterhin wirtschaftlich wichtig sind. Er warnte jedoch davor, dass sich die Nachfrage der Investoren schnell ändern könne, insbesondere da ausländische Regierungen diesen Programmen mehr Aufmerksamkeit schenken.
Der IWF empfahl strengere Transparenzregeln, klarere Verfahren für die Verwendung der CBI-Einnahmen und ein besseres Risikomanagement[2]
Quelle: ECCU CBI risks report, Internationaler Währungsfonds.
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Wie man die karibische Staatsbürgerschaft durch Investition erhält
Karibische Staatsbürgerschaft durch Investition Programme sind weiterhin in fünf karibischen Ländern mit folgenden Mindestinvestitionsbeträgen verfügbar:
- Antigua und Barbuda — $230,000.
- Dominica — $200,000.
- Grenada — $235,000.
- St. Kitts und Nevis — $250,000.
- St. Lucia — $240,000.
Trotz der Herausforderungen können Investoren mit der richtigen Unterstützung Risiken reduzieren. Immigrant Invest führt eine eigene vorläufige Due‑Diligence‑Prüfung durch, bevor ein Antrag eingereicht wird, um das Profil des Investors zu prüfen und sowohl den Antragsteller als auch das Gastland zu schützen.
Unsere Experten kennen die Anforderungen jedes Programms und hlefen Kunden, eine zweite Staatsbürgerschaft ohne unnötige Verzögerungen zu erhalten.









