Zusammenfassung
Einwanderungsrazzien in Kalifornien lösen landesweite Proteste aus, während der Präsident Truppen entsendet. Die Unruhen veranlassen einige Amerikaner dazu, stillschweigend Umsiedlungsmöglichkeiten zu prüfen.
Erfahren Sie, was über die aktuelle Situation in den Vereinigten Staaten bekannt ist.
Was hinter den wachsenden Unruhen in Amerika steckt
Die US‑Einwanderungs‑ und Zollbehörde (ICE) führte Razzien in ganz Los Angeles durch und nahm bis zum 7. Juni mindestens 118 mutmaßliche Einwanderer ohne gültige Papiere fest. Die Razzien führten dazu, dass sich eine große Gruppe von Demonstranten in Paramount, einem Vorort von Los Angeles, versammelte.
Was als lokaler Protest begann, weitete sich schnell zu einer stadtweiten Demonstration aus, was Präsident Donald Trump dazu veranlasste, 4.000 Mitglieder der Nationalgarde und später 700 Marines nach Los Angeles zu entsenden. Um die Menschenmengen aufzulösen, setzten die örtlichen Strafverfolgungsbehörden Gummigeschosse, Tränengas und Blendgranaten ein.
Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom und die Bürgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass, lehnten die Entscheidung von Präsident Trump, Truppen der Nationalgarde einzusetzen, ab und erklärten, dies würde die Spannungen nur verschärfen. Newsom richtete eine formelle Anfrage an die Trump‑Administration, den „rechtswidrigen Einsatz“ von Truppen zurückzuziehen.
Demokratische Gouverneure veröffentlichten am 8. Juni eine gemeinsame Erklärung, in der sie die Entscheidung von Präsident Trump, die Nationalgarde einzusetzen, als „einen alarmierenden Machtmissbrauch“ bezeichneten.
Bis zum 9. Juni hatten sich die Proteste auf andere Bundesstaaten ausgeweitet, darunter Florida, Massachusetts, Texas und New York City.

Karen Bass,
Bürgermeister von Los Angeles
Was wir in Los Angeles sehen, ist ein Chaos, das von der Regierung provoziert wird. Wenn man Razzien bei Home Depot und an Arbeitsplätzen durchführt, wenn man Eltern und Kinder auseinanderreißt und wenn man bewaffnete Konvois durch unsere Straßen schickt, verursacht man Angst und Panik.
Wie europäische Visa US‑Bürgern einen sicheren Ausweg bieten
Angesichts des Chaos und eines wachsenden Gefühls der Instabilität erwägen immer mehr US‑Bürger die Option, ins Ausland umzuziehen – insbesondere in Länder, die vereinfachte Verfahren für eine Aufenthaltserlaubnis anbieten.
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Das Portugal D7 Visum ermöglicht es, den Ehepartner, Kinder unter 21 Jahren und finanziell abhängige Eltern in den Antrag aufzunehmen.
Das Spanien Digital Nomad Visum wird Fernarbeitern gewährt, die mindestens €2.762 pro Monat verdienen. Von den Antragstellern wird außerdem verlangt, eine Immobilie zu mieten oder zu erwerben. Das Visum wird normalerweise innerhalb von mindestens 4 Monaten ausgestellt. Der Status ist für 3 Jahre gültig und kann um weitere 2 Jahre verlängert werden.
Spanien erlaubt es einem breiteren Kreis von Familienmitgliedern, sich dem Hauptantragsteller anzuschließen. Dazu gehören der Ehepartner, Kinder, finanziell abhängige Eltern, Großeltern und Geschwister.
Sowohl das Portugal D7 Visum als auch das Spanien Digital Nomad Visum ermöglichen es den Inhabern, alle Länder des Schengen‑Raums visafrei zu besuchen und sich dort bis zu 90 Tage innerhalb eines Zeitraums von 180 Tagen aufzuhalten.



